Referenzen aus der Wasserwirtschaft

Die Eigenarten der Gewässer erfordern an den speziellen Einzelfall angepasste Maßnahmen. Um den komplexen ökologischen Zusammenhängen gerecht zu werden, müssen Bauweisen und Materialien in ihren Auswirkungen fachkundig beurteilt werden.

Zur Vorbereitung konkreter Planungen werden hydrologische Untersuchungen erforderlich. So werden mit Computermodellen Niederschlag-Abflussmodelle erstellt und Hochwasserabflussvorgänge simuliert.

Das Management des Wasserabflusses ist auch im Stadtbereich aus Gründen des Hochwasserschutzes von großer Bedeutung.

Die Vielfältigen Ansprüche an die Hochwasserrückhaltung erfordern die sensible Einbindung der Bauwerke in den Landschaftsraum.

Es empfiehlt sich, Hochwasserrückhaltebecken in verschiedene Funktionsräume zu gliedern: Dabei sollte der Erholungsbereich räumlich von der Ruhezone (Feuchtbiotop) getrennt sein.

Überschwemmungsgebiet HQ 100 Große Norderbäke

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HQ100 der Großen Norderbäke bei Hollwege (Längsschnitt) Die Stadt Westerstede plant an der Abfahrt Westerstede-West der Autobahn A 28 die Erschließung eines Gewerbegebietes. Die Flächen befinden sich in der Nähe des Gewässers Große Norderbäke, so dass zu untersuchen war, mit welchen Wasserspiegeln und Überschwemmungsflächen bei einem Hochwasserereignis HQ100 (Wiederkehrhäufigkeit 1 mal in 100 Jahren) im Gewässer bzw. im Talraum zu rechnen ist. Hieraus konnten dann die Auswirkungen der geplanten Bebauung sowie erforderliche Ausgleichsmaßnahmen abgeleitet werden.

   

Umsetzung der WRRL "Modellprojekt Hunte 25"

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Hunte 25 Eine immissionsorientierte Betrachtungsweise im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bezieht die Vorbelastung eines Gewässers unter verschiedensten Blickwinkeln in die Bewertung von Einleitungen aus Mischwasser- und / oder Regenwasserkanalnetzen ein. Die Auswirkungen von Einleitungen kann damit realitätsnah beurteilt werden – zum Wohle des Gewässers.

   

Überlaufleitung Friedenstal - Bernau

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Teich Friedenstal Bernau Im Ortsteil Friedenstal der Stadt Bernau bei Berlin wurde im Zuge der Erweiterung der Regenwasserkanalisation eine vorhandene Teichanlage aus zwei Teichen umgestaltet und mit einer rd. 300 m langen Betonrohrleitung an das vorhandene Regenkanalnetz angeschlossen.

   

Hochwasserrückhaltebecken Fürstenau

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Hochwasserrückhaltebecken Fürstenau Zum Hochwasserschutz der Stadt Fürstenau wurde oberhalb der Stadt ein Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Das Speichervolumen beträgt 50.000 m³.

   

Hochwassersicherer Ausbau der Haaren im Innenstadtgebiet von Oldenburg

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Haaren - Ausbau Für den Hochwasserschutz wurde im "Generellen Plan" der Haaren Wasseracht 1965 der Ausbau der Haaren zwischen der Einmündung der Putthaaren in Petersfehn und ihrer Mündung in die Hunte am Stautorkreisel in Oldenburg geplant.

   

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